Mottenbefall? – Erfahre, wie Du die ungebetenen Besucher wieder loswirst!

Löcher in Strickprojekten aber auch Kleidung sind der Alptraum jeder Wollliebhaberin.
Immer wieder tauchen in den verschiedenen Handarbeitsgruppen in den sozialen Medien Bilder und Fragen zu dem unangenehmen Thema Mottenbefall auf. Findet man auf seiner Kleidung und in der Handarbeitskiste kleine, seidige Gespinströhrchen oder Kotbröckchen, dann haben sich wohl einige Plagegeister dort eingenistet – die unbeliebten, gefräßigen Kleidermotten.
In meinem Blogbeitrag erfährst Du einiges Wissenswertes über das Aussehen und die Lebensweise der Kleidermotte, natürliche Bekämpfungsmaßnahmen gegen Motten und wie Du die ungebetenen Besucher mithilfe von Zedernholzringen wieder loswirst.

Aussehen und Lebensweise der Kleidermotte

Die kleinen unscheinbaren Tierchen sind etwa 4-9 mm lang und besitzen eine Flügelspannweite von 12-16 mm. Der seidig glänzende Körper und die Flügel haben eine strohgelbe Farbe, was ein herausstechendes Merkmal im Vergleich zu anderen Mottenarten ist.
Befindet sich die Kleidermotte in Ruhe, legt sie ihre Flügel an den Körper und verbirgt damit ihre graugelben Hinterflügel.

Kleidermotten haben eine Vorliebe für warme, beheizte und feuchte Orte. Temperaturen unter 15 °C oder über 30 °C sowie Trockenheit sind für Motten ungünstig. Zwischen Mai und August herrscht Flugzeit bei den kleinen Tierchen. Trotzdem sind Kleidermotten das ganze Jahr über ungebetene Gäste und können weite Strecken zurücklegen. Sie sind in der Lage, sich mit Leichtigkeit von Gebäude zu Gebäude zu verbreiten.

Die Weibchen legen ihre Eier an Orte, die dunkel sind und später genug Nahrung für die Larven bieten – Kleiderstapel, Wolle, Felle, Strick- oder Häkelprojekte und auch in unseren geliebten Wollvorrat. Die Larven schlüpfen aus den Eiern und entwickeln sich innerhalb von ungefähr zwei Monaten zu ausgewachsenen Motten. Sie ernähren sich von Textilien mit keratinhaltiger Materialzusammensetzung, z. B. Wolle, Haare oder Federn. So entstehen die gefürchteten kleinen, unregelmäßigen Fraßlöcher in Textilien, Handarbeiten und Kleidung. Kleidermotten bevorzugen tierische Materialen und nisten sich so gut wie nie in pflanzliche Fasern (z. B. Baumwolle) oder künstliche Fasern wie Polyamid ein.

Natürliche Bekämpfungsmaßnahmen gegen Mottenbefall

Um Fraßlöcher und dem damit verbundenen Frust zu vermeiden, ist es zunächst wichtig, einem möglichen Befall durch Kleidermotten vorzubeugen. Da die lästigen Tierchen Schweißgeruch und Hautschuppen bevorzugen, ist eine gute Pflege und eine sorgfältige Einlagerung von Textilien unerlässlich. Vor allem die Wollpflege hat einen hohen Stellenwert, da Wolle aus tierischen Fasern besteht und die Motten stark anzieht.

Wolldecke aus Merino im Wollpflegebad

Finden sich Eier, Larven oder Fraßlöcher in Stoffen und Kleidung, müssen die befallenen Stücke gut verpackt entsorgt werden.
Wenn es sich um ein absolutes Lieblingsstück handelt, kann man das Stück im Tiefkühler mehrere Tage – am besten 14 Tage oder mehr – einfrieren und danach sanft auswaschen. Textilien in der Umgebung sollten je nach Beschaffenheit gut gereinigt werden. Das kann bedeuten, sie gründlich auszuklopfen, abzusaugen und zu waschen.
Es wird häufig empfohlen, die Textilien anschließend für eine Weile in die Sonne zu legen – das trocknet noch vorhandene Larven aus. Es ist ratsam, den befallenen Schrank und die Umgebung gründlich abzusaugen und mit Essigwasser auszuwischen. Beim Absaugen muss besonders auf Ecken, Spalten und Ritzen geachtet werden.

Intensiv ätherische Düfte wie zum Beispiel: Lavendel, Orange und Zeder tragen dazu bei, Mottenbefall zu vermeiden.
Dazu können die ätherischen Öle auf einem Stofftaschentuch oder zum Beispiel auch kleine Säckchen mit Lavendelzweigen an den betroffenen Ort gelegt werden.

Verschiedene Hersteller bieten Wollwaschmittel mit diesen Duftnoten an.
Auch der würzige Duft von Thymian, Rosmarin oder Gewürznelken schreckt Motten ab.

Eine weitere natürliche Methode der Mottenbekämpfung sind Schlupfwespeneier. Schlupfwespen sind natürliche Feinde der Motten, nur sehr klein und für Menschen ungefährlich. Für ganz aufwändige Fälle kann man auch chemische Mittel wie zum Beispiel Mottenpapier einsetzen. Chemische Mittel sind jedoch häufig nicht nur eine Belastung für die Umwelt, sondern können auch für Kinder oder Haustiere gefährlich sein.

Grundsätzlich ist empfehlen viele Experten, eine Kombination der verschiedenen Methoden anzuwenden, da die Schädlingsbekämpfung damit effektiver wird.

Zedernholzringe – Wirkweise, Vorteile und Verwendung

Um Motten loszuwerden, muss nicht immer eine Chemiekeule her:
Eine besonders gute Möglichkeit, die kleinen Insekten loszuwerden, ist der Einsatz von Zedernholz. Das erhaltene Zedernholzöl gibt einen intensiven, charakteristischen Duft ab und vertreibt so die Motten.
Der holzig-aromatische Duft hat eine starke Wirksamkeit, die störenden Insekten fernzuhalten. Um den Eigengeruch des Holzes so lange wie möglich intensiv zu erhalten, sollte man die Zedernholzringe oder -stücke regelmäßig mit Schleifpapier leicht anrauen. So sind sie für mehrere Jahre einsetzbar – und vermeiden zudem Verpackungsmüll von Mottenbekämpfungsmitteln, die regelmäßig nachgekauft werden müssen.

Um Motten loszuwerden, muss nicht immer eine Chemiekeule her:
Eine besonders gute Möglichkeit, die kleinen Insekten loszuwerden, ist der Einsatz von Zedernholz. Das erhaltene Zedernholzöl gibt einen intensiven, charakteristischen Duft ab und vertreibt so die Motten.
Der holzig-aromatische Duft hat eine starke Wirksamkeit, die störenden Insekten fernzuhalten. Um den Eigengeruch des Holzes so lange wie möglich intensiv zu erhalten, sollte man die Zedernholzringe oder -stücke regelmäßig mit Schleifpapier leicht anrauen. So sind sie für mehrere Jahre einsetzbar – und vermeiden zudem Verpackungsmüll von Mottenbekämpfungsmitteln, die regelmäßig nachgekauft werden müssen.
Das schützende Zedernholz ist in Form praktischer Ringe erhältlich und kann problemlos auf die Bügel im Kleiderschrank gehängt werden.

Die Holzringe sorgen für einen angenehmen Duft, haben eine dezente, edle Optik und sind unkompliziert und platzsparend angebracht. Mottenringe aus Zedernholz sind somit eine praktische und umweltfreundliche Methode, um ungebetene Besucher im Kleiderschrank erfolgreich zu vertreiben.

Die Zedernholzringe und auch verschiedene hochwertige Wollwaschmittel findest Du im Wunderladen in unserer Kategorie Pflegemittel.

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